Genauso wie für andere Kampfsportarten auch, gelten für Ju Jitsu bestimmte Höflichkeitsregeln. So ist es üblich, beim Betreten und Verlassen der Übungshalle die darin Versammelten mit einer Verbeugung aus dem Stand zu begrüßen. Ju Jitsu wird barfuß in einem speziellen Anzug aus Baumwolle trainiert. Dieser Anzug muss robust sein, damit er bei bestimmten Griffen und Würfen nicht reißen kann. Ebenso muss er flexibel und bequem sein, sodass sich der Jiuka gut darin bewegen kann. Die Graduierung bzw. das Können im Ju Jitsu wird durch die Gürtelfarbe deutlich gemacht. Jeder Schüler fängt mit dem Weißgurt an und muss sich einer Gürtelprüfung unterziehen, um die nächste Stufe zu erreichen. Der Farbverlauf der Gürtel und somit das Erkennungszeichen des Könnens eines jeden Schülers (Schülergrad) ist überall gleich festgelegt. Begonnen wird mit dem Weißgurt, dann folgen die Farben gelb, orange, grün, blau und braun. Ebenso gibt es verschiedene Meistergrade. Die Aufteilung in zehn Meistergrade ist bei allen japanischen Kampfsportarten üblich. Die meisten Ju Jitsu Kämpfer trainieren mit Handpratzen oder am Boxsack. Der Standboxsack eignet sich dabei vor allem für Kampfschulen mit kleinem Lagerraum für die Trainingsgeräte.